Seite reaktiviert

Veröffentlicht am 26.03.2015

Liebe Leser,

nachdem extremst viel Spam in den Gästebucheinträgen gelandet ist, hatte ich diese kleine Website vom Netz genommen, weil mir das irgendwann mal zu blöd geworden ist, alles zu löschen.
Der Provider hat dann sein Baukastensystem umgebaut und infolgedessen sind leider einige unserer netten Reiseerzählungen abhanden gekommen.

Ich wünsche trotzdem ein angenehmes "Fragmente-Lesen" - es werden sicherlich wieder Einträge folgen.

Viele Grüße - eine der beiden Ameisen :-)

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Juhu - Fotos!

Veröffentlicht am 21.12.2013
Endlich geschafft! Nicht nur Fotos geknipst sondern auch noch erfolgreich hochgeladen (nach gefühlten 200 Versuchen ). Heute nachmittag war konferenzfrei, und die Teilnehmer hatten Ausgang. Die meisten haben ein Social Event gewählt, ich bin alleine mit der Kamera losgezogen und habe geknipst, was mir vor die Linse kam. Am Hafen angekommen, habe ich mir nach 2 Stunden laufen eine kleine, lauschige Ruhepause auf größeren Steinen, die wohl so etwas wie eine Hafenmauer darstellen sollten - gegönnt. Mein sonniges Dasein wurde nur durch den lästigen Blick auf meine Uhr unterbrochen - diese halbe Stunde gehörte zu den Momente des Lebens, die nie wieder aufhören sollten und sehr beruhigend auf Körper und Seele wirken. Leider musste ich doch wieder aufbrechen und bin über den Umweg Downtown zurück ins Hotel, in freudiger Erwartung meiner Fotos.
Ich hoffe, ich konnte einen guten Querschnitt der Stadt einfangen. Wenn nicht, Spaß hat es trotzdem gemacht .

Liebste Grüße nach good old Germany,

A.


Konferenz

Veröffentlicht am 21.12.2013
Seit Montagmorgen ist die Konferenz in vollem Gange. Meine Postersession fand Montag nachmittag statt, und ich habe sie auch - trotz meiner Bedenken - gut überlebt. Weniger gut habe ich das Mittagessen im Irish Pub nebenan überlebt, in dem ich gleich zweimal war: das erste und das letzte Mal. Das Problem war dann aber wieder behoben bis zum Abend und wir hatten viele schöne Diskussionen am Abend - gell Volker! - bis spät in die Nacht. Heute habe ich in einem sehr schönen, gut verständlichen Vortrag gelernt, dass die Antennen in Mobilfunkgeräten keine Antennen sind, sondern "tip-enhanced mobiles" . Nun ja, man lernt ja täglich Neues, in guten wie in schlechten Vorträgen. Auch sonst habe ich heute einiges für's Leben gelernt - getreu dem Motto: "Ich stalke nicht, ich recherchiere nur gut"... Ich werde mit vielen neuen und guten Ideen für meine Arbeit nach Hause kommen, diesbezüglich hat sich die Tagung für mich schon gelohnt . Auch alte Bekannte neu wieder finden ist sehr schön, man trifft sich bekanntlich ja immer zweimal im Leben.
Morgen ist Mitte der Woche und ich bin gespannt, was dieser Tag bringt. Schönes Wetter ist selbstredend hier, eine Wetteränderung nicht in Sicht

Macht's gut und bis bald,

A.

Nachtrag Fotos

Veröffentlicht am 21.12.2013
Info für alle, die nicht suchen möchten: Die Fotos befinden sich in dem Ordner "Walk through Boston" irgendwo inmitten der Ordner von Vancouver. Ich bin mit dem Hochladen der Fotos an die Grenzen meiner Fähigkeiten gestoßen, mein privater IT-Manager Ingo sitzt leider zu Hause...  , daher bitte ich um Nachsicht...

Back in Germany

Veröffentlicht am 21.12.2013
Juhu, fast zuhause. Wenn ich mit mir verreise ist es doch immer wieder spannend! Angefangen hat das Chaos schon Freitagnacht mit unserer größten deutschen Fluglinie, die mit einem 23-Stunden-vorher-online-check-in wirbt. Geile Sache, wenn es denn auch funktionieren würde. So habe ich die halbe Nacht damit verbracht, mich erfolglos einzuchecken. Kluger Mensch denkt: dann gehe ich halt mal schlafen und mache das morgen früh... Prinzipiell richtig, wenn es denn auch 12 Stunden vor Abflug funktionieren würde. Kurz vor dem Auschecken aus dem Hotel hatte Lufthansa dann doch ein Einsehen und es war mir möglich, meinen Boarding Pass auszudrucken.
Als ich dann auch noch alles Gerümpel erfolgreich in meinem Koffer verstaut hatte und - wohlgemerkt - ihn auch zu bekommen habe, konnte ich dann aus dem Hotel auschecken. 
Mein nächstes Ziel war dann, den Koffer loszuwerden, da zu unhandlich und zu schwer. Also bin ich dann mal los zum Flughafen - knappe 10 Stunden zu früh, aber macht ja nix. Wie definiert sich erholen? Nix sinnvolles tun und dabei kein schlechtes Gewissen zu haben? Also bin ich mal mich erholen gefahren. Mit der T - der Untergrundbahn in Boston. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass es extrem viele Treppen steil nach unten geht, und es in der Röhre extrem stickig und heiß ist. Dafür sind die Züge umso kühler, einer gesunden Erkältung steht also nichts im Weg. Nach dreimaligem Umsteigen - von grün nach rot nach silber bin ich in der Silverline gelandet. Die Silverline ist eine sehr interessante Untergrundbahn - weil in Amiland ist Untergrundbahn nicht gleich Untergrundbahn. Liebe Leser - was ist für euch eine Untergrundbahn? In Boston ist die Silverline ein Bus, der in einem Tunnel mit Elektroantrieb fährt und nach ein paar Stationen sich als normaler Bus in den normalen Straßenverkehr einreiht und auf diese Weise dann die einzelnen Terminals am Flughafen abklappert. Als vorbildlicher Bus besitzt man auch eine Haltestellenkarte mit der Auflistung der einzelnen Fluggesellschaften am jeweiligen Terminal. Das Prinzip ist einfach, sollte auch jeder weltweit verstehen können. Und genau da ist der Haken - meinereiner sollte sich immer versichern, ob er es a) GELESEN hat und b) verstanden. Scheinbar funktioniert b) bei mir immer vor a). Auch die Terminals haben eine  interessante "Nummerierung" am Logan International Airport: A, B, C, E.
Und da ich ja Punkt a) übersprungen habe und mich gleich mit b) begnügt habe, kam bei mir nach B selbstverständlich E und so bin ich am Terminal C freudestrahlend aus dem Bus gehüpft. Irgendwie kam mir dann doch alles seltsam vor und ich habe es mal mit Lesen versucht. Und siehe da - erfolgreich! Ich habe festgestellt, dass ich am falschen Terminal bin! Aber man (also ich) ist ja lernfähig und hat es dann erst mit a) versucht und dann mit b) und ich habe den Weg zum Terminal E durch das Gebäude C gefunden. Es war sehr bequem, mit dem Koffer da durchzurollern und - ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht noch etwas positives daran finden würde - ich war schneller als mit der Silverline ... *hehe*. Aber das hat mich in meiner Hoffnung, die Zeit in irgendeiner Form erfolgreich totzuschlagen, auch nicht weiter gebracht.
Im Terminal E angekommen musste ich leider feststellen, dass alle Schalter - auch der Baggage Schalter für die Online Check-ins geschlossen waren, in Boston scheint man mittags am Flughafen nicht zu arbeiten. Beim Warten auf die Gepäckaufgabe musste ich zusätzlich feststellen, dass es tatsächlich noch unspannendere Flughäfen gibt als den Stuttgarter. Gegen Boston ist Stuttgart der Nabel der Welt, Word of Shopping oder sonstwas. Aber zumindest war ich schon mal im Flughafen und schlussendlich am richtigen Terminal angekommen. Was ich danach alles noch erlebt habe, schreibe ich ins nächste Kapitelchen...
Also, bitte wieder in den Blog gucken

Andrea

Nachtrag zur Heimreise...

Veröffentlicht am 21.12.2013
Liebe Leser, ich war nach Ankunft in Frankfurt doch leicht schreibfaul... dann kam der Jetlag... eine Woche später war der immer noch da.... zwei Wochen später auch noch... Oder doch eher der Vac-Lag?
Also werde ich nun mal rückblickend zusammenfassen, was mir auf meiner Heimreise noch so alles passiert ist.
Ich war bei meinem letzten Eintrag bei meiner Erholung stehen geblieben - ich habe mich also ca. 10 Stunden am Flughafen erholt und bin dann pünktlich in den Flieger nach Hause eingestiegen. Nach dem Start dann das übliche Catering (war genießbar) und der Versuch des Schlafens. Ich habe mich sanft von Lufthansa in den Schlaf schaukeln lassen - von einem Luftloch zum anderen, nur der Gurt hielt uns noch fest Stichwort "Wasen": andere zahlen Geld dafür, andere fliegen Lufthansa. Aber ich will nicht meckern, Frauen an die Front, wir wurden von einer Flugkapitänin nach Hause geflogen. Hat sie super gemacht, wir waren 1,5 Stunden schneller als auf dem Hinweg.
Aufgrund der "Verfrühung" (ode wie bezeichnet man doch noch gleich das Gegenteil von "Verspätung"?) haben wir nur eine "Außenposition" zum Aussteigen bekommen. "Außen" war glatt untertrieben, wir hätten auch gleich bis nach Stuttgart rollern können, hätte mir 4 Stunden Wartezeit in Frankfurt erspart. Nichtsdestotrotz haben wir es dann tatsächlich nach 20 min auf die Außenposition rollen bis zum Parken geschafft und sind dann 20 Minuten im Bus wieder zurück gerollert. So waren wir dann auch pünktlich angekommen - weder mit Verfrühung noch mit Verspätung - also Just in time, so wie man das von soliden deutschen Fluglinien gewohnt ist.
In Frankfurt habe ich mir dann das Warten mit Laptop funktionsfähig machen vertrieben und krampfhaft versucht, an meine Emails zu kommen und zu bloggen. Bis zum Akku schlappmachen hat das dann auch funktioniert, danach hat nicht nur der Akku sondern  auch gleich noch die UMTS Karte schlapp gemacht. Aber macht ja nix, der Naturwissenschaftler wächst ja bekanntlich mit der Aufgabe.
Nach 4 Stunden habe ich es dann mal mit Zug fahren versucht, wohlgemerkt: versucht! Aber auch hier gab es wieder den berühmten Haken, aber reibungslos verreisen wäre ja zu schön gewesen um wahr zu sein. Außerdem war ich ja erst 30 Stunden auf den Beinen, da geht ja noch was und ein Naturwissenschaftler ist ja bekanntermaßen auch leidensfähig.
Ein schneller Blick in den Fahrplan und ein Abgleich mit dem Ticket bewies, dass Zug nicht gleich Zug ist, der ICE unter der Woche einschließlich Samstag mutierte am Sonntag zum IC. Prinzipiell auch kein Problem, wenn nicht gerade dann zufällig alte Interregio-Waggons hinter der Lok hängen. Ein netter geschäftsreisender Pole hat sich mir noch angeschlossen, der noch nie in Deutschland Zug gefahren ist und es nach dem Erlebnis wohl auch nie wieder tun wird. Er hatte laut seinem Ticket auch praktischerweise den Sitzplatz direkt neben mir. Aber: wir haben die Rechnung ohne den Wirt - äh ohne die Deutsche Bahn in Kombination mit der Lufthansa gemacht.
Es ist ja nicht so, dass dieser Zustand, dass Interregio-Waggons hinter der Lok hängen Standard ist - nein, erst seit einem Jahr und das ist so kurzfristig, dass man manche Probleme einfach noch nicht beheben konnte. Dazu zählen:


  • Beschriftung der Waggons (LH "fliegt" mit Wagen 5)

  • Einheitliches Buchungssystem

  • Vorhandensein der gebuchten Sitzplätze


Ja genau! Richtig gelesen! Man sollte sich das auf der Zunge zergehen lassen: "Vorhandensein der gebuchten Sitzplätze", also Sitzplätze, die man Wochen im vorraus reserviert um sich darauf während der Reise niederzulassen und sich auszuruhen.
Aber: ich habe auch wiederum etwas positives von der Misere zu berichten: ich habe innerhalb von 15 min im Zug die zuständige Reisebegleiterin der LH gefunden. Diese hat mir wiederrum erklärt, dass es ihr schrecklich leid täte, aber unsere Sitzplätze wären ja leider in diesen Interregio-Waggons nicht vorhanden, das wäre wohl ein Buchungsfehler. Sie könnte jetzt ja eigentlich auch nicht weiterhelfen. Aber sie könnte anbieten, in der 1. Klasse platz zu nehmen. Dieses Angebot konnten wir dann leider nicht ausschlagen. Gefühlte 10 Wägen später und mehreren Zerrungen der Muskulatur vom Koffer-über-die-Koffer-in-den-Gängen hieven durften wir dann in der "1. Klasse" sitzen, zumindest noch ganze 35 min lang, bis der Zug in Stuttgart hielt. Ein Diet Coke habe ich auch noch kostenlos bekommen, mein Begleiter ein Bier. Immerhin sehr großzügig. Und immerhin war ich dann erfolgreich in Stuttgart angekommen. Es hätte schlimmer sein können. Man muss alles immer positiv sehen.
Auch in den Regionalexpress habe ich es dann noch schlussendlich geschafft und bin glücklich zuhause gelandet. Mit Jetlag, Vac-Lag oder was auch immer...

Herzliche Grüße und nächste Woche geht's weiter - Bochum und La Grand Motte

Andrea



Waterfront

Veröffentlicht am 21.12.2013
Wie das Leben so spielt, habe ich heute einen ehemaligen Kollegen aus Tübingen aus einer anderen Fakultät wieder getroffen - nimmt zufällig auch an der Konferenz teil und wohnt zufällig im gleichen Hotel auf dem gleichen Stockwerk wie ich. Wir waren dann auch gleich ein gemütliches Spaziergängchen von 3 Stunden machen und haben gemeinsam nach Futter gesucht. Allein ist langweilig - wie wir beide festgestellt haben. Gelandet sind wir dann im Joe's an der Waterfront, sehr lauschiges Plätzchen inmitten von zivilisierten Touristen, die ihrerseits ein lauschiges Plätzchen auf einer Terrasse gesucht haben. Es war sehr nett und wir haben viele, viele Informationen ausgetauscht.
Leider hatte nur er die Muse, während unseres Spaziergangs Fotos zu machen, ich habe aus weiser Voraussicht gleich die Kamera im Hotel gelassen, nicht dass ich die noch mal 3 Stunden durch die Stadt tragen muss. Daher heute leider wieder keine Fotos aber  vielleicht kann ich ihm ja ein paar Fotos aus dem Kreuz leiern
Heute Abend nach dem Essen hatten wir harmlose 29°C mit leichtem Wind - Frisur gab's hinterher keine mehr. Danach musste ich leider aus Gründen von Müdigkeit und partiellem Völlegefühl aufgrund des guten Essens mein Zimmer aufsuchen und mich ausruhen, daher gibt es sonst nix zu berichten

Bis die Tage,

A.

...noch mehr Fotos...

Veröffentlicht am 21.12.2013
Howdy Friends!

Mein gestriger, sehr löblicher Vorsatz, die alte Welt auf dem Laufenden zu halten, wurde durch die modernste Technik leider unterbunden. Aber... die Fotos gingen gerade noch onine. Viel Spaß beim Fotos gucken, die hot news erfolgenen später

Bis in Bälde,

Andrea

Waiting for conference registration

Veröffentlicht am 21.12.2013
Fürhstück gefunden - Starbucks - Zuckerschock! Muss mich erstmal ausruhen. In zwei Stunden kann ich mich registrieren.

Bis bald,

A.

PS: Irgendwie vergeht die Zeit hier langsamer als daheim... 

Eingecheckt

Veröffentlicht am 21.12.2013
So, nu is eingecheckt, sitze hier und warte auf den Abflug und das was kommen mag in Boston. Bin neugierig, wie es da aussieht. Teuer genug ist es ja, als dass man da was erwarten kann... Der "Flug" nach Frankfurt mit dem ICE war sogar pünktlich - es ist wohl immer so, wenn man genug Zeit hat und den Anschluss auf keinen Fall verpassen kann. Die Posterrolle am LH Schalter aufzugeben war auch wieder ein Erlebnis für sich - das Gepäck blieb schön artig am Gepäckschalter am Bahnhof, nur die eingecheckte Posterrolle musste manuell von mir zum Sperrgutschalter gebracht werden, weil irgendwas zu kurz war... Aber der Rest war dann problemlos, nachdem ich mich durch Millionen von Hunden, Katzen und Golfschlägern durchgekämpft hatte.
Jetzt werde ich mal das Laptop wegpacken, sonst verpasse ich noch meinen Flug
Hoffentlich bis bald aus Boston bei 32 °C

A.